szmmctag

  • Werbefreie Blogs mit Contributor: Google testet Abo-Modell

    Bisher ist Google Adsense für viele Bloggerinnen und Blogger eine der wenigen Möglichkeiten, den eigenen Blog ohne großen Aufwand zu monetarisieren. Viele Leserinnen und Leser stören sich aber an den Werbeanwendungen und wären sogar bereit zu zahlen, wenn sie die Lieblingswebsite dafür werbefrei sehen könnten. Das allerdings scheitert zumeist an mangelnden Möglichkeiten, auch Kleinstbeträge sinnvoll anzunehmen und zu verwalten.

    Contributor: User zahlen für werbefreie Blogs

    Google lässt jetzt mit einer interessanten neuen Möglichkeit aufhorchen, bei der Leser_innen selbst gefragt sind. Das Ganze nennt sich Contributor und funktioniert so: Die Leser_innen geben Google über ihr Konto bekannt, dass sie keine Google-Werbung mehr sehen möchten, wenn sie auf bestimmten Seiten unterwegs sind. Dafür zahlen sie einen bestimmten Betrag, je mehr desto besser für die Blogbetreiber. Google erkennt dann, wenn die Werbeverweigerer auf den Seiten unterwegs sind und blendet seine Werbung aus.

    Contributor_werbefrei_blogs
    Google möchte Blogs und Websites werbefrei machen - gegen Geld
    (c) Screenshot Contributor

    Die am Programm teilnehmenden Webseiten werden dann nach einem bestimmten Schlüssel ausgezahlt, so dass ihnen durch das Ausblenden der Anzeigen kein wirtschaftlicher Schaden entstehen sollte. Derzeit befindet sich das Programm in der Testphase - die großen US-Websites Imgur, Science Daily und Mashable nehmen derzeit an dem Experiment teil. Gezahlt wird zwischen 1 und 3 Dollar pro Monat.

    Hört sich doch ganz interessant an, die Idee, oder? Zwei Kritikpunkte habe ich aber doch: Zum einen bleibt von dem Service all jene Werbung ausgeschlossen, die nicht von Google angeboten wird. Zum anderen ist es irgendwie befremdlich, dass Google hier die Hauptrolle übernehmen wird - bei einer Sache (Website-Abo, Micropayment, werbefreie Blogs), die man eigentlich von "neutraler" Seite erwartet. Was meint ihr?

    via GigaOm

  • Prynt Case: Unterwegs Fotos vom Smartphone drucken

    Also mein persönlicher Technotraum wird wahr: Bald kann ich meine Smartphone-Fotos sofort drucken. Von den vielen hundert bereits gespeicherten Bilder vergesse ich manchmal, welches einen Ausdruck Wert wäre. Mit dem Prynt Case wird es aber schon bald möglich sein, das schönste, lustigste oder wertvollste Foto gleich zu drucken und aufzustellen - ähnlich wie man es von kleinen Fotodruckern oder dem Polaroid-Pogo kennt.

    Prynt Case: Erst einmal ein Prototyp

    Das Prynt Case wurde gerade erst vom Prynt-CEO Clément Perrot vorgestellt. Im Moment kann der Drucker, der ganz einfach an ein Smartphone angeschlossen werden kann, nur ein Stück Druckerpapier halten und es dauert circa 50 Sekunden bis das Foto auch gedruckt ist. Es wird jedoch daran gearbeitet, dass die Hardware verbessert wird und somit dann zwischen 10 und 30 Stück Druckerpapier Platz haben. Das gedruckte Bild sollte dann auch schon in 30 Sekunden fertig gestellt sein.

    Prynt_Smartphone_Case_Drucker
    Prynt ist Case und Drucker für Smartphone-Bilder in einem (c) Screenshot pryntcases.com

    Via Kickstarter sollte dieses neue Gadget ab nächstem Jahr erhältlich sein. Und dafür, dass es so innovativ ist, ist der Preis von 99 Dollar nicht unermesslich hoch. Für größere Smartphones wie das Galaxy Note oder das iPhone 6 Plus ist noch kein Case erhältlich, aber auch daran wird schon fleißig gearbeitet!

    Was soll das Prynt Case noch alles können

    Ähnlich wie Snapchat, wo man über Instant Messenger Fotos oder Videos an Freunde schicken kann, soll das Prynt Case dann langfristig Videos um den Zeitpunkt herum machen können, während ein Foto gemacht wird. Quasi eine Momentaufnahme im Videodreh. Der Sinn dahinter ist mir nicht ganz klar, aber wenn Technik etwas hergibt, sollte man sie auch nutzen, oder?

    Autorin: Magdalena Hazler

    via TechCrunch

  • Russland: Eigenes Wikipedia für die Wahrheit

    Nachdem Wladimir Putin vorzeitig vom heurigen G20-Gipfel in Brisbane aufgrund der Isolation anderer "großer" Nationen vorzeitig abgereist ist, wirkt sein Plan, für Russland eine eigene Wikipedia-Plattform einzuführen – um die fehlerhafte Seiten über Russland zu korrigieren – noch mehr wie die Taten eines beleidigten Kindes.

    Auch wenn er nach der Abreise stolz wirkte, und Putin-treue Kremlanhänger seine angeblich auch angestrebte Isolation hoch lobten, scheint es mit Russland und seine Medien in eine gänzlich andere Richtung zu gehen als im Westen. Statt der nicht zuverlässigen Wikipedia soll eine eigene Internetenzyklopädie jetzt "objektiv" über Russland berichten.

    Eigene Medien, eigene Wirklichkeit

    Dass Russland medial einen eigenen Weg einschlägt ist nicht neu. Schon 2005 wurde der Nachrichtensender Russia Today, durch die russische Regierung finanziert, gegründet um eine “wahrheitsgetreue” Berichterstattung über Russland zu garantieren. Der Sender wurde schon vor kurzer Zeit mit Sanktionen bedroht, da er laut Ofcom (britische Medienaufsichtsbehörde) keine Objektivität wahrte in Bezug auf die Krise in der Ukraine.

    Russopedia oder gar Putinopedia?

    In Zusammenarbeit mit der russischen Nationalbibiothek wird die Präsidentschaftsbibliothek nun eine eigene digitalisierte Informationsquelle, ähnlich Wikipedia, schaffen, die immer wieder aktualisiert werden kann. Jedoch wahrscheinlich nicht, wie wir es von der echten Wikipedia kennen. Hier können wir nämlich selbst Änderungen eingeben beziehungsweise auch eigene Beiträge hineinstellen.

    Grundsätzlich ist eine Online-Ressource, in der sich mehr als 50.000 Bücher und Dokumente aus den 27 Regionen Russlands finden, nichts Schlechtes. Wenn der Zugang zu solchem Material für alle geschaffen wird, ist das ja nur lobenswert. Es geht aber mehr darum, wie sich Russland selbst für seine eigene Bevölkerung repräsentieren wird. Objektiv und kritisch? Oder eher unfehlbar und über jeden Zweifel erhaben?

    Autorin: Magdalena Hazler

  • Neueste Literatur-Wettbewerbe und ein Stipendium

    Nach dem wirklich langen goldenen Herbst erwartet uns jetzt wahrscheinlich ein noch längerer eiskalter Winter. Kein Problem für Autor_innen und alle, die es werden wollen. Die setzen sich nämlich gemütlich vor den Kamin, an den Schreibtisch, legen sich auf's Sofa oder auf den Fußboden und schreiben, was das Zeug hält. Prima ist ein Heißgetränk, gut ist aber auch ein Ziel - wie etwa ein Wettbewerb, für den es sich zu schreiben lohnt. Wir haben einige für euch:

    WETTBEWERBE

    * MDR-Literaturpreis 2014/2015
    Kurzgeschichte, Short Story (unveröffentlicht)
    Dotierung: Hauptpreis: 5.000 Euro, 2. Preis: 2.500 Euro, 3. Preis: 1.500 Euro sowie Publikumspreis: 1.000 Euro.
    "Die Finalisten, die keinen Preis gewinnen, erhalten ein Honorar."
    Einsenden bis zum 31. Januar 2015

    * Kunst der Einfachheit
    Geschichten, Essays und Gedichte zum Thema "Die Kunst der Einfachheit" bzw. Literatur in einfacher Sprache (unveröffentlicht)
    Dotierung: 1. Preis: 500 Euro, 2. Preis: 300 Euro, 3. Preis: 200 Euro
    einsenden bis zum 31. Januar 2015

    * Sagenhaft! Schreib Geschichte!
    Sagen, Legenden und Geschichten aus dem Westmünsterland (unveröffentlicht)
    Dotierung: 1. Preis: 1.000-Euro-Warengutschein für Möbel Krefeld, 2. Preis: 500-Euro-Gutschein für Jochen Schweizer, 3. Preis: 300-Euro-Gutschein für Wellnesswochenende
    einsenden bis zum 29. November 2014

    STIPENDIUM

    * Lutz-Stipendium der Stadt Pfaffenhofen
    Stipendium für den Zeitraum von Mai bis Juli 2015 bei monatlich 800 Euro (insgesamt 2.400 Euro) in der Stadt Pfaffenhofen an der Ilm in der kostenfreien Wohnung im "Flaschlturm" in der Altstadt. Bewerben bis zum 2. März 2015. Aus der Ausschreibung: "Antragsberechtigt sind jegliche Autoren, die in ihrem bisherigen Schaffen eine literarische Befähigung erkennen lassen."

    Weitere Wettbewerbe und Stipendien gibt es auf der Website des Uschtrin-Verlags. Für den Newsletter kann man sich hier anmelden.

  • Unesco/Nature: Online-Weltbibliothek der Wissenschaft

    Am heutigen 10. November begeht die UNO den Tag der Wissenschaft ("World Science Day for Peace and Development"). Zur Feier des Tages ist ein neues Projekt an den Start gegangen, das künftig den Zugang zur und das Verständnis für die Wissenschaft, insbesondere die Naturwissenschaft, fördern soll: die Weltbibliothek der Wissenschaft ("World Library of Science").

    Wissenschaft: Artikel, eBooks und Videos gratis

    Gemeinsam mit der Zeitschrift Nature hat die UNESCO hier mehr als 300 Referenzartikel, 25 wissenschaftliche Bücher (eBooks) und 70 Videos gratis zur Verfügung gestellt. Das Angebot, das derzeit noch sehr klein erscheint, soll in den kommenden Monaten und Jahren natürlich noch kräftig ausgebaut werden. In den sogenannten Themenräumen werden derzeit Genetik, Zellbiologie und Arbeiten in der Wissenschaft behandelt. Im Bereich "Spotlights" werden Sammlungen - etwa News-Artikel - zu bestimmten Themen zusammengetragen.

    World Science Day (c) UNO
    World Science Day (c) UNO

    Darüber hinaus bietet das Projekt aber auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen ("People") oder das Wissen in Gruppen ("Groups") auszubauen. Nicht zuletzt damit wollen die Initiatoren das Verständnis für Wissenschaft stärken und naturwissenschaftliche Bildung fördern. Das Angebot besteht derzeit ausschließlich in englischer Sprache. Gedacht ist es UNESCO zufolge insbesondere zur Förderung von Bildung und Naturwissenschaften in Entwicklungsländern.

    via Zeit Online

Blogverzeichnis frisch gebloggt Blog Button Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de blogoscoop Twingly BlogRank BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor
Nach oben

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.