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  • Gratis-Buch in Wien: Jetzt kostenlose Lektüre besorgen

    Am heutigen 24. November 2014 ist zum 13. Mal die Gratis-Buch-Aktion in Wien "Eine Stadt. Ein Buch." Das Buch, das ihr euch besorgen könnt, so ihr aktuell in Wien weilt, heißt "Zusammen ist man weniger allein" und ist von Anna Gavalda. Insgesamt werden 100.000 Gratis-Bücher verteilt.

    In den vergangenen Jahren waren die Werke literarischer Größen wie Frederic Morton, Imre Kertész, Johannes Mario Simmel, John Irving, Toni Morrison, Nick Hornby, Ruth Klüger, Rafik Schami und T.C. Boyle für die Aktion ausgewählt worden. Nun also die Französin Anna Gavalda, deren Buch bereits verfilmt wurde, mit Audrey Tautou in der Hauptrolle.

    Gratis-Buch: Lesung und Filmfrühstück

    Wer gar nicht genug von Anna Gavalda und ihrem Buch bekommt, der kann morgen, Dienstagnachmittag, 16:00 Uhr, in den Wien Energie Kultur Point kommen, wo eine Diskussion/Lesung/Signierstunde mit der Autorin stattfinden wird. Außerdem veranstaltet das Votivkino am Sonntag (30. November, 12:30 Uhr) ein Filmfrühstück mit der Romanverfilmung.

    Gratis-Buch-Wien
    Das Gratis-Buch in Wien 2014

    Wenn ihr eines der Gratis-Bücher abstauben wollt, dann könnt ihr es an einer der vielen Verteilstellen probieren, darunter die Hauptbücherei, die Stadtinfo im Wiener Rathaus sowie verschiedene Filialen der BAWAG P.S.K. und der Bank Austria. Eine Übersicht findet sich hier.

    Mein Tipp: Versucht es in der Stadtinformation des Wiener Rathauses oder im ORF-Funkhaus, da habe ich noch immer ein Exemplar bekommen. Zumindest heute wussten einige Bankfilialen nichts von dem Gratis-Buch. Wie sind eure Erfahrungen?

  • Langenscheidt Jugendwort 2014: "Läuft bei dir"

    Die Jugend ist heute auch nicht mehr das, was sie mal war, als wir noch die Jugend waren. Nein im Ernst: Das Jugendwort des Jahres 2014, das der Langenscheidt Verlag traditionell sucht, ist gar kein Wort, sondern ein Satz "Läuft bei dir". Wahrscheinlich würden auch die meisten Jugendlichen sagen, dass sie das noch nie gehört haben und dass der Satz wahrscheinlich ziemlich uncool ist.

    Jugendwort 2014: Online-Wahl manipuliert

    Jugendwort 2014
    Jugendwort 2014 (c) Langenscheidt

    Da begebe ich mich aber auf dünnes Eis. Fest steht: Weil die Online-Abstimmung für das Jugendwort des Jahres 2014 von Hackern manipuliert wurde - der Ausdruck "fappieren", was ein anderes Wort für masturbieren ist, landete so zwischenzeitlich auf Platz eins -, wurde das Jugendwort von einer Jury aus Jugendlichen, Journalisten und Sprachwissenschaftlern gekürt.

    Ach ja, "Läuft bei dir" soll übrigens so viel wie "Du hast es drauf!" heißen - hmm, hätte man sich ja denken können, oder? Die Jury sagt übrigens zum aktuellen Jugendwort des Jahres: "Eingang in den jugendlichen Sprachgebrauch fand die Redewendung vor allem durch die Verwendung in der deutschen Rapszene. Die Jury fand bemerkenswert, dass der Ausdruck unter Jugendlichen so weit verbreitet ist und ohne regionale oder soziale Begrenzungen verwendet wird. Er beschreibe einfach perfekt eine für Jugendliche typische Situation."

    Jugendwort 2014 - Die Top-Five:

    1.) Läuft bei dir Andere Redewendung für "Du hast es drauf!". Synonym für "cool", "krass". Kann auch ironisch verwendet werden.
    2.) Gönn dir! "Viel Spaß dabei!" oder "Gönn es dir!". Kann allerdings auch als ironischer Wunsch verwendet werden.
    3.) Hayvan Tier (trk.) spielt auf pos. oder neg. Eigenschaften von Tieren an (Muskelpaket, treuer Freund oder: triebgesteuert, ohne Denkvermögen).
    4.) Selfie Ein Fotoselbstportrait, das zum Beispiel im Spiegel oder mit der Frontkamera des Handys aufgenommen wurde.
    5.) Senfautomat Klugscheißer bzw. jemand, der alles kommentiert

    Übrigens sucht Langenscheidt bereits das Jugendwort des Jahres 2015 - ihr könnt schon eure Vorschläge einreichen.

    Das sind die Jugendwörter der vergangenen Jahre:
    2013: Babo
    2012: Yolo
    2011: Swag
    2010: Niveaulimbo
    2009: hartzen
    2008: Gammelfleischparty

    via Spiegel.de

  • Werbefreie Blogs mit Contributor: Google testet Abo-Modell

    Bisher ist Google Adsense für viele Bloggerinnen und Blogger eine der wenigen Möglichkeiten, den eigenen Blog ohne großen Aufwand zu monetarisieren. Viele Leserinnen und Leser stören sich aber an den Werbeanwendungen und wären sogar bereit zu zahlen, wenn sie die Lieblingswebsite dafür werbefrei sehen könnten. Das allerdings scheitert zumeist an mangelnden Möglichkeiten, auch Kleinstbeträge sinnvoll anzunehmen und zu verwalten.

    Contributor: User zahlen für werbefreie Blogs

    Google lässt jetzt mit einer interessanten neuen Möglichkeit aufhorchen, bei der Leser_innen selbst gefragt sind. Das Ganze nennt sich Contributor und funktioniert so: Die Leser_innen geben Google über ihr Konto bekannt, dass sie keine Google-Werbung mehr sehen möchten, wenn sie auf bestimmten Seiten unterwegs sind. Dafür zahlen sie einen bestimmten Betrag, je mehr desto besser für die Blogbetreiber. Google erkennt dann, wenn die Werbeverweigerer auf den Seiten unterwegs sind und blendet seine Werbung aus.

    Contributor_werbefrei_blogs
    Google möchte Blogs und Websites werbefrei machen - gegen Geld
    (c) Screenshot Contributor

    Die am Programm teilnehmenden Webseiten werden dann nach einem bestimmten Schlüssel ausgezahlt, so dass ihnen durch das Ausblenden der Anzeigen kein wirtschaftlicher Schaden entstehen sollte. Derzeit befindet sich das Programm in der Testphase - die großen US-Websites Imgur, Science Daily und Mashable nehmen derzeit an dem Experiment teil. Gezahlt wird zwischen 1 und 3 Dollar pro Monat.

    Hört sich doch ganz interessant an, die Idee, oder? Zwei Kritikpunkte habe ich aber doch: Zum einen bleibt von dem Service all jene Werbung ausgeschlossen, die nicht von Google angeboten wird. Zum anderen ist es irgendwie befremdlich, dass Google hier die Hauptrolle übernehmen wird - bei einer Sache (Website-Abo, Micropayment, werbefreie Blogs), die man eigentlich von "neutraler" Seite erwartet. Was meint ihr?

    via GigaOm

  • Prynt Case: Unterwegs Fotos vom Smartphone drucken

    Also mein persönlicher Technotraum wird wahr: Bald kann ich meine Smartphone-Fotos sofort drucken. Von den vielen hundert bereits gespeicherten Bilder vergesse ich manchmal, welches einen Ausdruck Wert wäre. Mit dem Prynt Case wird es aber schon bald möglich sein, das schönste, lustigste oder wertvollste Foto gleich zu drucken und aufzustellen - ähnlich wie man es von kleinen Fotodruckern oder dem Polaroid-Pogo kennt.

    Prynt Case: Erst einmal ein Prototyp

    Das Prynt Case wurde gerade erst vom Prynt-CEO Clément Perrot vorgestellt. Im Moment kann der Drucker, der ganz einfach an ein Smartphone angeschlossen werden kann, nur ein Stück Druckerpapier halten und es dauert circa 50 Sekunden bis das Foto auch gedruckt ist. Es wird jedoch daran gearbeitet, dass die Hardware verbessert wird und somit dann zwischen 10 und 30 Stück Druckerpapier Platz haben. Das gedruckte Bild sollte dann auch schon in 30 Sekunden fertig gestellt sein.

    Prynt_Smartphone_Case_Drucker
    Prynt ist Case und Drucker für Smartphone-Bilder in einem (c) Screenshot pryntcases.com

    Via Kickstarter sollte dieses neue Gadget ab nächstem Jahr erhältlich sein. Und dafür, dass es so innovativ ist, ist der Preis von 99 Dollar nicht unermesslich hoch. Für größere Smartphones wie das Galaxy Note oder das iPhone 6 Plus ist noch kein Case erhältlich, aber auch daran wird schon fleißig gearbeitet!

    Was soll das Prynt Case noch alles können

    Ähnlich wie Snapchat, wo man über Instant Messenger Fotos oder Videos an Freunde schicken kann, soll das Prynt Case dann langfristig Videos um den Zeitpunkt herum machen können, während ein Foto gemacht wird. Quasi eine Momentaufnahme im Videodreh. Der Sinn dahinter ist mir nicht ganz klar, aber wenn Technik etwas hergibt, sollte man sie auch nutzen, oder?

    Autorin: Magdalena Hazler

    via TechCrunch

  • Russland: Eigenes Wikipedia für die Wahrheit

    Nachdem Wladimir Putin vorzeitig vom heurigen G20-Gipfel in Brisbane aufgrund der Isolation anderer "großer" Nationen vorzeitig abgereist ist, wirkt sein Plan, für Russland eine eigene Wikipedia-Plattform einzuführen – um die fehlerhafte Seiten über Russland zu korrigieren – noch mehr wie die Taten eines beleidigten Kindes.

    Auch wenn er nach der Abreise stolz wirkte, und Putin-treue Kremlanhänger seine angeblich auch angestrebte Isolation hoch lobten, scheint es mit Russland und seine Medien in eine gänzlich andere Richtung zu gehen als im Westen. Statt der nicht zuverlässigen Wikipedia soll eine eigene Internetenzyklopädie jetzt "objektiv" über Russland berichten.

    Eigene Medien, eigene Wirklichkeit

    Dass Russland medial einen eigenen Weg einschlägt ist nicht neu. Schon 2005 wurde der Nachrichtensender Russia Today, durch die russische Regierung finanziert, gegründet um eine “wahrheitsgetreue” Berichterstattung über Russland zu garantieren. Der Sender wurde schon vor kurzer Zeit mit Sanktionen bedroht, da er laut Ofcom (britische Medienaufsichtsbehörde) keine Objektivität wahrte in Bezug auf die Krise in der Ukraine.

    Russopedia oder gar Putinopedia?

    In Zusammenarbeit mit der russischen Nationalbibiothek wird die Präsidentschaftsbibliothek nun eine eigene digitalisierte Informationsquelle, ähnlich Wikipedia, schaffen, die immer wieder aktualisiert werden kann. Jedoch wahrscheinlich nicht, wie wir es von der echten Wikipedia kennen. Hier können wir nämlich selbst Änderungen eingeben beziehungsweise auch eigene Beiträge hineinstellen.

    Grundsätzlich ist eine Online-Ressource, in der sich mehr als 50.000 Bücher und Dokumente aus den 27 Regionen Russlands finden, nichts Schlechtes. Wenn der Zugang zu solchem Material für alle geschaffen wird, ist das ja nur lobenswert. Es geht aber mehr darum, wie sich Russland selbst für seine eigene Bevölkerung repräsentieren wird. Objektiv und kritisch? Oder eher unfehlbar und über jeden Zweifel erhaben?

    Autorin: Magdalena Hazler

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