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  • E-Mail-Abo - 12 Tipps für mehr Leser im Blog [Infografik]

    Ihr Blogger da draußen kennt das sicher: Da sucht man sich interessante Themen heraus, recherchiert fleißig und will klarerweise, dass viele die schwer durchdachten Wörter lesen. Und dann fehlt es an Kommentaren, was wir oft mit fehlender Leserschaft gleichsetzen. Oder Likes, die einem zeigen, dass das Geschriebene wirklich gut angekommen wäre. Stimmt ja vielleicht nicht, aber dennoch nagt es an unserem Selbstwert.

    Es gibt natürlich einige Maßnahmen, die wir setzen können. Zum Beispiel unseren Facebook-Freunden Bescheid geben, dass wir wieder etwas Wertvolles geschrieben haben. Doch in Wirklichkeit wollen wir eine freiwillige Leserschaft dazu bringen, unsere Blogs gut zu finden.

    Eine andere Möglichkeit wäre es, langfristige Abonnenten zu bedienen, die sich immer wieder unsere Blogartikel zu Gemüte führen. Wenn diese Abonnenten via E-Mail eure Blogs sofort bemerken, können eure Worte auch gleich gelesen werden und auch eventuell an andere Interessierte weitergeleitet werden.

    12 effektive Schritte für mehr Leser im Blog

    Backlinko hat eine fabelhafte Infographik erstellt um uns Bloggern zu zeigen, was wir alles tun können um unsere Texte an die Person zu bringen. Hier wird auch erwähnt, dass E-Mail Abos tatsächlich besser umsetzbar sind, als ausschließlich Social Medien zu nutzen. Dennoch sollte man Seiten wie Facebook nicht ignorieren, denn viele lesen hierüber das erste Mal über einen wertvollen Blogartikel.

    Interessant ist es auf jeden Fall zu sehen, welche Abo-Modalitäten am besten zu wirken scheinen. Ihr solltet also vor allem eine Abo Check Box auf eurer Homepage einrichten. Dies ist schnell machbar und effektiv. Sowohl für den Blogger als auch für den Leser.

    Mehr Abonnenten Infografik

    Wie macht ihr das so? Benutzt ihr ausschließlich Twitter, Facebook und Co., oder habt ihr euren Lesern schon die Möglichkeit gegeben, eure Blogs einfach und bequem via E-Mail zu erhalten?

    via Hubspot Autorin: Magdalena Hazler

  • Neueste Literatur-Wettbewerbe und Stipendien

    Juckt es euch schon wieder in den Fingern? Das könnte daran liegen, dass es wieder eine ganze Menge neuer Literatur-Wettbewerbe und Stipendien gibt! Mit echt tollen Preisen: So könnt ihr neben tausenden Euronen auch ein Meet & Greet Starautor Daniel Glattauer gewinnen. Wer sich schon immer einmal ganz dem Schreiben widmen wollte, findet in der heutigen Auswahl jede Menge lukrativer Stipendien zur Auswahl.

    Literatur-Wettbewerbe

    * Bozner Autorentage 2015
    Theaterstück sowie Konzept eines Theaterstücks
    teilnehmen dürfen AutorInnen, die nicht älter als 40 Jahre sind und "die in Süd-, Nord- oder Osttirol geboren bzw. hier ansässig sind"
    Dotierung: insgesamt 2.500 Euro
    einsenden bis zum 30. November 2014

    * zeilen.lauf Kurzgeschichtenwettbewerb und Badener Lyrikwettbewerb
    Kurzgeschichte (unveröffentlicht) oder Lyrik
    Dotierung: "Meet & Greet mit Daniel Glattauer und andere Preise"
    einsenden bis zum 28. September 2014

    * SMARTPHONE-KRIMI
    Kurzkrimis zum Thema "Mord in Wellnesseinrichtung"
    Dotierung: 1. Preis: Wochenende in einem Berliner Hotel für zwei Personen, 2. Preis: Essen für zwei Personen in einem Berliner Restaurant, 3. Preis: Schwebebad zu zweit
    einsenden bis zum 31. Oktober 2014

    Stipendien

    * Deutscher Literaturfonds e.V.
    Werkstipendien für Autorinnen und Autoren zur Förderung eines literarisch hochrangigen Projekts für maximal 1 Jahr und monatlich 2.000 Euro. Sach- und Kunstbücher, Biographien und Drehbücher sind von der Förderung ausgeschlossen.
    "Voraussetzung ist die bereits erfolgte Veröffentlichung eines nicht selbst finanzierten eigenständigen literarischen Buchs in einem anerkannten deutschsprachigen Verlag. (Veröffentlichungen in Anthologien oder Literaturzeitschriften sind damit nicht gemeint.)"
    Antragstellung bis zum 30. November 2014

    * Literaturstipendium Künstlerhaus Lauenburg
    Das Literaturstipendium des Landes Schleswig-Holstein im Künstlerhaus Lauenburg wird einmal jährlich vergeben. Es handelt sich um ein Aufenthaltsstipendium über sechs Monate, von Mai bis Oktober jeden Jahres.
    Monatlich erhält der/die StipendiatIn 700 Euro.
    Bewerben bis zum 31. Oktober 2014

    * Grenzgänger Europa und seine Nachbarn
    Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder Nordafrika (Ägypten, Algerien, Libyen, Tunesien, Marokko) entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und dafür auf Recherchereise aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren und Fotografen, die Informationen aus erster Hand sammeln und eine eigene Perspektive einnehmen wollen. Die Veröffentlichungen sollen Kenntnisse über die Länder Mittel-, Ost-, Südosteuropas und Nordafrikas vermitteln und ein breites Publikum erreichen können.
    Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und Jugendbuchliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme sowie Hörfunkbeiträge.
    Es werden Pauschalstipendien von 2.000 bis 12.000 Euro vergeben.
    Bewerben bis zum 31. Oktober 2014

    * Stipendium 2015 Kunststiftung Baden-Württemberg
    BewerberInnen müssen ihren ersten Wohnsitz in Baden-Württemberg haben oder dort geboren sein. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht vorgeschrieben. Bei der Entscheidung über eine Förderung wird ausschließlich die Begabung der Bewerberin/des Bewerbers berücksichtigt. Und das Alter: Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren
    Preisgeld: insgesamt 5.000 Euro
    bewerben bis zum 30. September 2014

    Weitere Wettbewerbe und Stipendien gibt es auf der Website des Uschtrin-Verlags. Für den Newsletter kann man sich hier anmelden.

  • Sinn und Unsinn der ALS Ice Bucket Challenge

    Selten, dass eine Krankheit so viel Aufmerksamkeit erregt hat, wie Lou Gehrig’s Disease (benannt nach dem jung verstorbenem Baseballspieler, der als einer der Besten seiner Zeit galt), mittlerweile besser bekannt als ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Bei dieser fürchterlichen Krankheit kommt es zu einer irreversiblen Schädigung der Nervenzellen, die für Muskelbewegungen verantwortlich sind.

    Wie ein Betroffener beschreibt, sollte man versuchen eine Hantel (ca. 5 Kilogramm) in die Hand zu nehmen, um sich dann vorzustellen, dies sei eine Gabel und versuchen, dann beim Essen mit dieser Gabel, NICHT die ganze Zeit dabei zittern zu müssen. So fühlt sich das also für einen ALS-Kranken an.

    Die ALS Ice Bucket Challenge

    Die Ice Bucket Challenge (Eiswürfelherausforderung) startete vor ein paar Wochen und wurde über Facebook und andere soziale Medien weltweit verbreitet. Neben Mark Zuckerberg und anderen finanziellen Größen der US-Wirtschaft haben mittlerweile massenhaft Promis, auch in Deutschland mitgemacht - besondere Aufmerksamkeit erregen sicherlich die Videos von hübschen Damen wie Helene Fischer oder Tagesschau-Beauty Judith Rakers.

    Bei der Ice Bucket Challenge wird ein Kübel eisiges Wasser über den Kopf geschüttet, um auf die Schmerzen der ALS-Betroffenen aufmerksam zu machen. Eigentlich wurde die Challenge aufgerufen, damit jene, die es schaffen, sich diesen Eimer über den Kopf zu schütten, davon befreit sind, zu spenden. Fast alle machen jedoch beides: Sie stellen das Video von sich ins Netz UND spenden dabei. Mehr als 10 Millionen Dollar wurden so bereits aufgetrieben.

    Einzig Charlie Sheen war so cool, um auf das Eis zu verzichten und sich statt eiskaltem Wasser lieber ein paar Dollar-Noten über den Kopf zu schütten - schließlich ginge es ja genau darum.

    Viele Kritiker behaupten nun, dass es besser wäre, einfach still zu spenden, und nicht bei so einem Medienspektakel mitzumachen. Aber hier eine Frage: Wem schadet es? Menschen müssen solche Sachen mit etwas assoziieren, um einen Bezug dazu aufzubauen. Sonst wäre ALS ja nicht als Lou Gehrig’s Disease in die Geschichte eingegangen. Und wenn auf diese Art und Weise Bewusstsein für schwerwiegende Krankheiten gebildet wird, sollte das eigentlich respektiert und gefördert werden.

    Ein lustiger Abschluss

    Dass es unter anderem witzig ist, den ehemaligen Präsidenten der USA, George W. Bush dabei zu beobachten, wie er geduscht wird (wenn auch nicht mit Eiswasser), ist auch ein Bonus dieser Challenge. Und auch andere versuchen ihr bestes dabei, auch wenn es immer wieder schief geht und eher in Comic oder gar Schmerz endet (wenn der gesamte Kübel auf dem Kopf landet). Schaut euch am besten das Video an, dann wisst ihr, was ich meine:

    Was sagt ihr – macht ihr mit und lasst euch filmen, oder spendet ihr lieber im Stillen?

    Magdalena Hazler

  • Remix: Musikalische Nostalgie aus 110 Jahren

    Das Lied "Moonlight Bay" der Band American Quartet war 1912 ein absoluter Hit und markierte Platz Eins der Billboard Charts. Der Remix des Jahrhunderts gibt an, dass das Lied trotz seiner etwas zurückhaltenden Energie dennoch tanzbar ist, aber hier meine Frage dazu: Wen interessiert das?

    Wenn wir ins Jahr 1962 vorspulen, sehen wir, dass Ray Charles mit seinem Hit "I Can’t Stop Loving You" oben auf war. Und wenn man sich den ganzen Remix anhört, kommt man nicht daran vorbei, etwas nostalgisch zu werden.

    Digitalisierung alter Musik

    Der Remix of the Century ist ein Projekt des Music Hack Day. Da Musik immer mehr der Digitalisierung ausgesetzt ist, wollen Künstler dieses Medium nutzen, um damit zu experimentieren. Das Music Hack Day dauert zwei Tage (also eine Art "Hackathon") und soll mehrere Musikinteressierte zusammen bringen, die ihre Visionen für zukünftige Musik ausarbeiten wollen.

    Der erste Hack Day fand 2009 statt und war eben bahnbrechend für die Etablierung neuer Web-Applikationen, welche die APIs verschiedener Firmen, wie BBC Music, The Echo Nest, SoundCloud, oder anderer nutzten.

    Der nächste Musik Hack Day findet beispielsweise Anfang September in Berlin statt. Solltet ihr also Interesse haben, an so etwas Wegweisendem wie dem Remix des Jahrhunderts teilzuhaben, könnt ihr vor Ort ein Team finden (nicht nur Musiker, sondern auch Designer, Ingenieure, Produzenten, etc. sind gesucht) oder schon als Team teilnehmen.

    Ununterbrochene Leidenschaft für Musik

    Wenn ihr also das letzte Jahrhundert an euch vorüberziehen lassen wollt, hört euch den Remix an. Das Projekt, das von EchoNest API verwirklicht wurde, zeigt wie oben erwähnt nicht nur an, ob das Lied Energie hat oder tanzbar ist, sondern auch Tempi, Modus und Tonart. Für Musiker sicherlich eine interessante Sache.

    Rund um mein Geburtsjahr waren übrigens die Bee Gees ganz groß in Mode - wie sieht das bei euch aus?

    via The Next Web

    Magdalena Hazler

  • Adieu Liebesschlösser: Paris setzt auf Selfies

    Paris, Stadt der Liebe. Stadt der schönen Straßen und Brücken. Und Stadt der kleinen Schlösser, die Liebespaare am Pont des Arts anbringen, um sich und aller Welt zu zeigen, wie verliebt sie sind. Wir sehen solche Liebesschlösser in vielen anderen europäischen Städten auch – Hamburg, Amsterdam, Budapest und Berlin (also de facto jede Stadt mit eindrucksvollen Brücken).

    Aber in Paris werden sie mittlerweile von der Stadtverwaltung nicht mehr gerne gesehen.

    Liebe ist schwer

    Im Juni dieses Jahres stürzte über ein Meter des Pont des Arts ein, weil mehr als 500 Kilo Schlösser die Seite der Brücke niederdrückten. Somit musste die ganze Brücke geschlossen werden, obwohl das Geländer schon einmal Anfang des Monats ausgetauscht werden musste (Ähnliches war ja auch schon mal in Köln passiert.).

    Liebesschloesser
    Liebesschlösser auf der Weidendammer Brücke in Berlin
    (c) Jörn Brien

    Jetzt werden vermehrt andere Pariser Brücken genutzt: Die Liebesschlösser werden nun am Pont de l'Archevêché in der Nähe von Notre Dame, am Pont Neuf und an der Alexandre III Brücke angebracht, bevor das Paar den Schlüssel mit der Hoffnung auf immerwährende Liebe in die Seine wirft.

    Hashtag #Love

    Mit der Kampagne NOLOVELOCKS will die Stadtverwaltung nun Liebespaare animieren, statt Schlösser zu befestigen ein Selfie zu machen und unter #lovewithoutlocks auf Twitter zu posten. Es mag zwar nicht so romantisch und handfest sein wie die Schlösser, aber die Bürgermeisterin hofft, dass viele Paare mitmachen um die Brücken, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, zu schützen.

    Da ich im Herzen eine alte Romantikerin bin, und selbst so ein Schloss mal bekommen habe, um es mit meinem Liebsten an einer Brücke anzubringen, hoffe ich, dass sich eine andere Lösung findet: Wie wäre es mit einer Konstruktion in der Nähe einer malerischen Stätte in Paris, wo Liebesbeflügelte ihre Gefühle ohne Probleme anbringen können?

    Magdalena Hazler

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