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  • 120 Jahre Holmes: Mythos Sherlock

    Ob es die neuen Serien sind, die an Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv anschließen, oder die neuen Bücher, wie zum Beispiel "Sherlock - Die Fallsammlung", die eine Hommage an den Mythos sind. Er ist nach wie vor in unserer allen Köpfen: Sherlock Holmes.

    Sherlock Holmes
    Cover "Sherlock - Die Fallsammlung" (c) riva

    Zur 120-Jahr-Feier hat London eine neue Ehrung in Form einer Ausstellung eröffnet: "The Man Who Never Lives and Will Never Die" (Der Mann, der nie lebte und nie sterben wird) im Museum of London, die noch bis April 2015 zu sehen sein wird.

    Sherlock-Fans kommen auf ihre Kosten

    Bis ins nächste Jahr hinein wird es in London diverse Veranstaltungen neben der Hauptausstellung geben. Unter anderem wird Anthony Horowitz sein neuestes Buch "Moriarty" vorstellen. Dieses Werk wurde sogar von Doyles Erben in Auftrag gegeben, denn die Welt hat einfach noch nicht genug von Sherlock und Co.

    Dann gibt es zusätzlich noch die Sherlock Holmes Walking Tour, die euch durch die Straßen von Sir Arthur Canon Doyle, die seine Inspiration für Holmes Schauplätze waren, führen.

    Die Ausstellung selbst ist in drei Bereiche aufgeteilt. Zuerst Bücher, mit einem handschriftlichen Manuskript des Autors. Dann kommt der Bereich, der dem viktorianischen London gewidmet ist, und zu guter Letzt beliebte Objekte, die wir mit Sherlock verbinden. Hier wird dann auch das Jackett von Benedict Cumberbatch aus der erfolgreichen Serie "Sherlock" ausgestellt sein.

    Sherlockian.net: Zahlreiche Sherlock-Clubs

    Wenn ihr wissen wollt, wie viele Gruppierungen und Clubs sich mit Sherlock, Conan Doyle und der Baker Street beschäftigen, müsst ihr nur Sherlockian.net ansehen. Hier sieht man, wie ernst sie es alle meinen. Einer der ältesten Clubs, The Baker Street Irregulars, erlaubt eine Mitgliedschaft nur per Einladung. Die Homepage sagt alles.

    Neben den zahlreichen angelsächsischen Vereinen gibt es auch eine deutschsprachige: "Die Deutsche Sherlock Holmes Gesellschaft". Seid ihr auch zu Fans und begeisterte Sherlockians geworden, oder gedenkt ihr es zu werden? Egal ob ja oder nein, die Sherlock-Ausstellung ist wohl eine Kurzreise nach London wert, würde ich meinen!

    via Business Insider

    Autorin: Magdalena Hazler

  • Neueste Literatur-Wettbewerbe und Stipendien

    Es muss nicht immer der langweilige Gedichtwettbewerb des Literaturzirkels mit Treffpunkt im Kaffeehaus sein. Es gibt auch ganz andere Wettbewerbe. Zum Beispiel der Schreibwettbewerb für Senioren, die zum Thema "Testament" schreiben sollen. Klingt ein bisschen gemein, kann aber sicher ganz spannend sein. Besonders herausfordernd finde ich ja die Stelle des Stadtschreibers in Pilsen. Das wäre genau das Richtige für Charles Bukowski gewesen.

    Literatur-Wettbewerbe

    * AUTORiKA Schreibwettbewerb
    Kurzgeschichten, Kurzprosa, Erzählungen, Satiren oder Gedichte zum Thema "Fast wie im richtigen Leben" (unveröffentlicht)
    Dotierung: Es steht ein Preisgeld von insgesamt 800 Euro zur Verfügung, das unter den GewinnerInnen aufgeteilt wird (Geld- und Sachpreise möglich)
    einsenden bis zum 30. April 2015

    * KaroKrimiPreis 2015
    Kurzkrimis (unveröffentlicht; maximal 24.000 Zeichen) in deutscher Sprache zum Thema "Spannende Weihnachten an abenteuerlichen Hamburger Orten"
    Dotierung: 1. Preis 300 Euro, 2. Preis 200 Euro, 3. Preis 100 Euro
    einsenden bis zum 30. November 2014

    * Ü70 - der Schreibwettbewerb nur für ältere Menschen
    Literarische Texte (Erzählung, Krimi, Betrachtung, Bericht, Gedicht, Mini-Drama usw.) zum Thema "Testament"
    Dotierung: professionell geführte Schreibwoche im Hotel Laudinella (St. Moritz)
    einsenden bis zum 31. Dezember 2014
    Aus der Ausschreibung: "Teilnahmeberechtigt sind Menschen mit Jahrgang 1944 oder älter."

    Literatur-Stipendium

    * Stadtschreiberstelle in Pilsen 2015
    Deutschsprachige AutorInnen mit schriftstellerischen oder journalistischen Veröffentlichungen können sich um den Posten des Stadtschreibers/der Stadtschreiberin in Pilsen bewerben
    monatlich 1.300 Euro für fünf Monate (März bis Juli 2015)
    bewerben bis zum 31. Oktober 2014

    Weitere Wettbewerbe und Stipendien gibt es auf der Website des Uschtrin-Verlags. Für den Newsletter kann man sich hier anmelden.

  • Digitale (Un-)Treue: Beziehungskiller Facebook?

    Ach, die Treue. Wie gerne wiegen wir Beziehungsmenschen uns im Glauben, dass nur äußere Einflüsse unseren gemeinsamen Weg beeinflussen könnte. Wenn einer von uns ohne den Partner unterwegs ist, ja dann, und nur dann könnte jemand anderer dazwischen kommen. Wenn wir aber immer zu zweit auftreten, wenn wir immer mit den anderen zusammen sind, dann könnten wir eventuell solche "gefährlichen" Begegnungen verhindern.

    Eine Illusion in der heutigen Zeit. Fast jeder ist mit einem Smartphone ausgestattet oder einem Tablet. Und diese Gadgets machen es richtig einfach sogar NEBEN seinem Partner auf "Aufriss" zu gehen. Von WhatsApp über Facebook, vom Zugang zu Partner- und Dating Sites via Apps, die man sich aufs Handy herunterladen kann – das Chatten ist jedenfalls einfacher und unauffälliger als in Bars zu gehen.

    Neue Studien über ein altes Dilemma

    Laut einer Studie der University of Indiana benutzen viele die neuen Technologien um potentielle Ersatzpartner für ihre derzeitigen Partner zu kontaktieren. Romantische oder gar sexuell andeutende Nachrichten werden von jenen Studienteilnehmern an bis zu zwei Personen versendet, mit denen sie nicht in einer fixen Beziehung sind - das obwohl sie eigentlich schon in festen Händen sind. Es scheint zwar so zu sein, dass mehr Männer bei der Cyberuntreue mitmachen würden, laut Studie sind aber dann doch beide Geschlechter sehr stark dabei vertreten, jemanden anderen als seinen Partner hinzuhalten – für den Fall der Fälle.

    Marilyn Stowe, eine britische Familienrechtsexpertin, schreibt in ihrem Blog, dass nicht nur das Chatten aber auch E-Mails oder Facebook eine negative Auswirkung auf eine glückliche Partnerschaft haben können. Eifersucht, Kontrolle und Streitereien sollen durch die exzessive Nutzung von Facebook zum Beispiel steigen.

    Lösungsvorschlag

    Was können also Beziehungspartner tun, um dem Ganzen aus dem Weg zu gehen? Es geht wohl nicht um das Wie sondern eher um das Warum. Und das können nur die zwei Menschen in einer Beziehung beantworten und/oder bearbeiten. Stellen eurer Meinung nach die neuen Medien eine größere Gefahr für Beziehungen dar? Wie haltet ihr es mit Flirten via Facebook und Co.?

    Autorin: Magdalena Hazler

  • Amazon Instant Video: 30 Tage Streaming kostenlos testen

    Nach 6 Monaten mit Amazons neuem Video-Streaming-Dienst kann ich für mich das Fazit ziehen, dass ich sehr zufrieden mit dem Service bin. Um genau zu sein, nutze ich Prime Instant Video, das in der Prime-Mitgliedschaft enthalten ist. Für nur 4,08 Euro im Monat habe ich so Zugriff auf massenhaft Filme und Serien. Zudem kann ich einmal im Monat ein eBook leihen und es gibt die Gratis-Lieferung am nächsten Tag (49 Euro pro Jahr) - das Ganze könnt ihr 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen.

    Amazon_Prime_Instant_Video
    Filme und Serien streamen mit Prime Instant Video (c) Amazon

    Video-Streaming auf dem Lieblingsgerät

    So funktioniert es: Ihr meldet euch an und könnt anschließend im Browser oder über eine App (iOS und Android, Xbox, Playstation, Smart TVs) das Angebot nutzen. Ihr könnt euch die Prime-Filme oder Prime-Serien nach bestimmten Kategorien anzeigen lassen: Zum Beispiel findet ihr die meist gesehenen Filme und Serien, Neuerscheinungen und persönliche Empfehlungen. Zudem könnt ihr das Video-Streaming-Angebot nach Genre oder Studio durchforsten. Auch eine ganz normale Suche ist möglich.

    Meine aktuellen Favoriten sind die Serien "Revenge" - die dritte Staffel, die gerade erst im deutschen TV ausgestrahlt wird - und "Vikings" (Staffel 1 und 2). Zudem schaue ich zwischendurch ein paar neue Folgen "Big Bang Theory" und "Breaking Bad". Gespannt bin ich auf die neuen Filme "Django Unchained" und "Catching Fire - Die Tribute von Panem", die ich im Kino verpasst habe.

    Das Coole ist: Filme oder Serien, die ich entdecke, aber nicht sofort sehen kann, speichere ich in meiner "Watchlist", die automatisch auf der Startseite hinzugefügt wird. Sollte es doch einmal einen Film geben, der nicht im Prime-Angebot enthalten ist, kann ich Filme und TV-Serien über Amazon Instant Video kaufen oder ausleihen - diese finden sich dann in meiner Video-Bibliothek in der App oder im Browser.

    Habt ihr Lust auf Filme, Serien, Blockbuster, Kinohits und Geheimtipps aus der Film- und Fernsehwelt? Dann solltet ihr das Video-Streaming-Angebot für 30 Tage kostenlos testen. Innerhalb des kostenlosen Testmonats könnt ihr euren Zugang zu Prime Instant Video ganz einfach online abmelden.

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  • Wikihouse: Wir haben ein Haus gebaut

    "Sie habn a Haus baut, Sie habn a Haus baut, Sie ham uns a Haus herbaut.“ - Was Arik Brauer so schön besingt, kann nun für uns alle – auch jene ohne viel Geld – zur Wirklichkeit werden. Wenn die Pläne von Wikihouse weiterentwickelt werden, wird dieses Angebot nicht mehr nur in den USA oder für Firmen zur Verfügung stehen, sondern möglicherweise auch für uns in Europa. Weniger als 65.000 Euro, und innerhalb von wenigen Tagen aufbaubar ist hier das Ziel.

    Wikihouse: Der Traum vom Eigenhaus

    Wirklich leistbares Bauen ist zumindest in Deutschland und Österreich noch ein Fremdwort. Entweder kostet das Land, auf dem man bauen will, ein kleines Vermögen, oder – auch mit Fertigteilkonstruktion – das Haus selbst stürzt die meisten in den drohenden Hypothekenruin. Wenn man dann möglicherweise auch noch Architekten in das Projekt miteinbeziehen möchte, ist es für Normalos wie uns schon gar nicht mehr umsetzbar: der Traum von Eigenhaus.

    Mit der Open-Source-Software, die man sich auf Wikihouse herunter laden kann, ist es möglich, sich sein Haus selbst zu designen, herunterzuladen und dann über CNC-Methode ("computergestützte numerische Steuerung", eine elektronische Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen) die Bauteile drucken zu lassen.

    Ohne Architekten bauen - geht das?

    Die Vorteile der CNC-Methode liegen auf der Hand: die ökonomisch leistbare Bearbeitung von komplexen Geometrien sowohl zweidimensional als auch in 3D, und dann auch die Bearbeitungsgenauigkeit. So können auch Programme gespeichert, und gleich viele Bauteile können in Serie produziert werden. So können Hausbauer ohne offizielle Kompetenz ihren individuellen Traum verwirklichen.

    Als Prototyp gilt das Wikihouse 4.0 in London. Beim London Design Festival 2014 wurde bis zum 26. September anhand der zuvor erwähnten Vorgaben aufgebaut und ausgestellt. Hier könnt ihr euch auch den Aufbau des kleinen Gebäudes ansehen.

    Wenn ihr das könntet, würdet ihr das Angebot von Wikihouse annehmen?

    Autorin: Magdalena Hazler

    via Gizmodo

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